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Begriffe und Erklärungen

Ausfall: Der angegebene Ausfall wird bei ausgefahrener Markise bei ca. 15° Neigung von der Wand über das Tuch bis zur Vorderkante Ausfallrohr gemessen. Die Ausfalltoleranz beträgt + 40 / - 40 mm.

Befestigungskonsole: Als Befestigungskonsolen bezeichnet man die Elemente, die als Halter an die Wand, die Decke oder den Dachsparren angeschraubt werden und in die die Markise eingehängt wird. Bei offenen Gelenkarm-Markisen wird das Tragrohr in die Konsolen eingehängt, bei Kassetten-Markisen wird jedoch der ganze Kasten an den Konsolen angebracht.

Befestigung: Fast alle Modelle können wahlweise an Wand oder Decke montiert werden, z.T. sind dazu spezielle Konsolen erforderlich.

Elektroantrieb: Wahlweise werden zum Antrieb der Markisen sogenannte Rohrmotoren verwendet, die in die Tuchwelle eingeschoben werden. Damit ist der Motor nicht nur praktisch unsichtbar, sondern auch vor Witterungseinflüssen zuverlässig geschützt. Es wird ein Anschluss mit 230 V gebraucht, der von einem Fachmann anzuschließen ist.

Elektroantrieb mit Funkbedienung: Dieser Rohrmotor wird per Funk angesteuert. Es muss kein Schalter montiert werden, sondern ein kleiner Handsender sorgt für das nötige Signal. Der Vorteil dieser Technik ist der geringe Montageaufwand und die Markise kann von jedem beliebigen Punkt gesteuert werden. Die Reichweite beträgt 300 Meter.

Gesenkgeschmiedetes Aluminium: Bearbeitungsform von Aluminium für dreidimensionale Teile von extremer Festigkeit bei relativ hoher Elastizität. Im Gegensatz zu Aluminiumguss, mit großer Härte und Sprödheit, der bei markilux nicht eingesetzt wird.

Gelenkteile: Gelenkteile werden bei markilux aus Aluminium gefertigt - bei einigen besonders exklusiven Modellen sind sie auch aus Stahl. Beide Werkstoffe garantieren leichten Lauf und lange Haltbarkeit.

Imprägnierungen: Die Imprägnierungen auf den markilux-Markisentüchern sind schmutz-, fett-, und öl- sowie wasserabweisend.

Neigungswinkel: Der Neigungswinkel Ihrer markilux wird bei der Montage vom Fachbetrieb individuell fixiert. Möchten Sie den Neigungswinkel selbst verstellen, brauchen Sie ein Neigungsverstellgetriebe, das es bei einigen markilux-Modellen als Zusatzausstattung gibt.

Pulverbeschichtung: Bei einer Pulverbeschichtung wird auf dem zu beschichtenden Untergrund ein Pulver aufgesprüht und dann im Ofen zu einer geschlossenen Schicht "gebacken". Der Vorteil der Pulverbeschichtung ist, dass bei der Beschichtung selbst keine Lösungsmittel frei werden, wie bei der üblichen Lackierung und dass die Pulverbeschichtung besonders zäh ist, was bei schlagartiger Belastung auf die Beschichtung große Vorteile gegenüber den verwendeten spröderen Lacken hat, die bei solcher Behandlung abplatzen.

Regenabfluss: Nass werden kann jede Markise mal: Damit das Wasser beim Einfahren zuverlässig abläuft, gibt es je nach Bauart verschiedene, durchdachte Ablaufvorrichtungen für Regen und Quetschwasser. Wird die Markise nass eingerollt, muss sie unbedingt bei nächster Gelegenheit zum Trocknen wieder ausgefahren werden.

Rolltexlager: Bei sehr breiten Markisenanlagen kann in der Mitte der Tuchwelle ein leichter Durchhang entstehen: Damit das Gewebe beim Ein- und Ausfahren nicht über Konstruktionselemente schleift, wird ein stützendes Rolltexlager eingebaut.

Schattenplus: Schattenplus ist eine markilux-Erfindung, nach der im Ausfallrohr eine kleine Wickelwelle angebracht wird, auf die ein ausfahrbarer Volant aufgewickelt wird. Schattenplus gibt es mit Ausfahrlängen zwischen 1,50 m und 2,10 m. Durch Schattenplus ist es möglich, z. B. abends auf der Terrasse die Wärme des Tages länger zu speichern und sich zugleich vor fremden Blicken zu schützen. Damit entsteht gewissermaßen ein weiteres Zimmer im Freien. Üblicherweise wird das Schattenplus per Handkurbel heraus- bzw. hereingefahren. Bei den Modellen markilux 1000, 1500, 1600 und 6000 ist es möglich das Schattenplus motorisch, wahlweise mit Funksteuerung, zu bedienen.

Sunsilk: sunsilk ist der Markenname eines neu entwickelten Markisenstoffes, der aus Polyester besteht. Das besondere an sunsilk ist, dass ein neuer UV-Blocker das Gewebe und die Farben hervorragend vor dem Ausbleichen und dem sonnenbedingten Abbau der Reißfestigkeit schützt. Das Gewebe ist glatter und damit weniger verschmutzungsempfindlich als die herkömmlichen Stoffe aus Acryl (siehe Markenacryl). Da das Gewebe auch leichter und etwas dünner als Acrylgewebe ist, leuchten die Farben unter der Markise ungleich intensiver. sunsilk ist reißfester und biege- und scheuerbeständiger als herkömmliche Markisenstoffe aus Markenacryl.

Ultraschallklebeverfahren: Dabei werden die einzelnen Bahnen der Markisentücher nicht vernäht, sondern mittels einer hochverdichteten Flächenverklebung konfektioniert. Sie ist besonders witterungsbeständig und haltbar, da die Verklebung eine angriffsfreiere Oberfläche bietet. Außerdem sorgt die Verklebung der Tuchbahnen für ein besseres, homogenes Erscheinungsbild ohne störenden Nähfaden.

Volants: Volants sind kurze Markisen-Tücher, die als zusätzlicher Schmuck am Ausfallrohr oder -blende hängen. Sie sind je nach Modell im Lieferumfang enthalten oder es gibt sie optional in verschiedenen Formen.

Wasserdichtheit: Polyester-Sonnenschutzgewebe ist mit einem wasserabstoßenden Finish imprägniert und bleibt bei guter Pflege und einem Neigungswinkel von mindestens 14° während einem kurzen, leichten Regenfall regenbeständig. Bei längeren Perioden und/oder schwerem Regenfall muss die Markise geschlossen bleiben oder eingerollt werden, um Schaden zu vermeiden. Ist das Tuch nass geworden, muss die Markise später zum Trocknen wieder ausgefahren werden.

Welligkeit: kann entlang der Seitensäume, im Bereich der Nähte und mitten in den Bahnen entstehen. Das Tuch wird an den Nähten doppelt gelegt. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Aufrolldurchmesser. Die Spannung, die durch die Gelenkarme und das Durchhängen der Wickelwelle und/oder des Ausfallprofils entsteht, kann diese Effekte begünstigen. Auch wenn sich während einem starken Regen ein Wassersack gebildet hat, kann sich Welligkeit bilden. Anforderungen wie Wasserdichtheit, Steifigkeit, schmutz- und wasserabweisende Eigenschaften, Einreiß- und Bruchfestigkeit, Farbechtheit und viele andere Eigenschaften werden festgelegt, gemessen, und für jeden Tuchtyp vom Weber garantiert. Obwohl bei der Herstellung nur kontrolliertes Tuch erster Wahl verwendet wird, sind der Perfektion Grenzen gesetzt.